Der Sonne entgegen, die Reise beginnt!

Der Sonne entgegen, die Reise beginnt! Ein neues Kapitel ist aufgeschlagen. Mein neues Abenteuer startet mit dem Motorrad. Die vergangenen Monate habe ich mich in Halle an der Saale herumgetrieben. Im April habe ich eine kleine, recht abenteuerliche Motorradtour über die Mecklenburger Seenplatte weiter nach Stettin unternommen. Ich wollte unbedingt ein paar Kilometer auf dem Trans-Euro-Trail (TET) fahren.Ein kleines Abenteuer zum WarmwerdenNeben einer leuchtenden ABS-Lampe (das Problem lag an einem von Regen nass gewordenen Steuergerät) gab es auch weitere „Kleinigkeiten“. Etwa 100 Kilometer vor dem Ziel Stettin begann mein Wasserkühler böse zu lecken. Mit mehrfachem Wassernachfüllen habe ich es bis zu einer Motorradwerkstatt in Polen geschafft. Der Kühler wurde gelötet und wieder eingebaut. Dicht! Die Ursache wurde beim Ausbau gefunden. Ein Steinchen, welches sich zwischen Rahmen und Kühler verklemmt hatte.Auf der Rückfahrt nach Halle begann ein fürchterliches Scheppern…

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Ich bin dann mal weg

Nach langer Zeit ein Lebenszeichen. Vor wenigen Tagen begann ich in mein digitales Nomadentum. Vorab, es war abenteuerlich. Nicht zuletzt aufgrund der Sorge, ob mein altes Auto die Tour nach Albanien durchhält. Es hat. Am 14.11.2022 brach ich aus dem Oldenburger Raum auf. Etwa 2.500 Kilometer standen mir bevor. Die erste Etappe führte mich über Hannover und Dresden in die Tschechei und weiter durch die Slowakei nach Ungarn. Hier machte ich nach rund 1.200 Kilometern Rast. Nach einem guten Abendessen legte ich mich in meinem Kombi, um mich von der Fahrt zu erholen und am nächsten Tag fit in die zweite Runde zu gehen. Ich habe die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Gegen 2 Uhr morgens wurde ich durch ein Geräusch geweckt. Beim Blick durch die Heckscheibe konnte ich eine flüchtende Person entdecken. Nachdem ich mich aus…

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Zwischenbericht Albanien, Klappe die Erste

Überblick und kleine Weingeschichte Hallo an alle, die meinen Blog, und damit meine Reise verfolgen. Wirklich bahnbrechendes gibt’s momentan gar nicht zu berichten. Vor allem sind es die kleinen, alltäglichen Beobachtungen, die ich hier so machen kann. Davon berichte ich euch jetzt, mit einem leckeren Glas albanischen Rotwein neben der Tastatur. Übrigens, Wein hat in Albanien eine lange Geschichte. Als Weinland eher unbekannt, birgt es doch einiges an qualitativ hochwertigem und wirklich gutem Rebensaft. Schriftlich belegt ist der Weinbau hier bereits seit 800 vor Chr. Die ältesten Samen, die hier gefunden wurden, sind etwa 4.000 bis 6.000 Jahre alt. Biturica, so wird die alte illyrische Rebe genannt und wuchs vermutlich in der Region Durres, gilt als Mutter der Carmenet-Traubenfamilie. Zu dieser zählen die, heute bekannten und in vielen Ländern angebauten, Sorten Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc, Merlot, Petit…

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HOHOHO – Weihnachtliche Grüße aus Albanien!

Ein letzter Beitrag für das Jahr 2022. Noch immer bin ich in Albanien unterwegs. Seit dem letzten Post durfte ich einige Dinge sehen und erleben. Den Llogara-Pass, das blaue Auge (The Blue Eye), Gjirokastra, Butrint und die Höhle von Kreshmoi waren dabei. Auch die Angst der damaligen Elite vor Angriffen konnte ich mit der Besichtigung eines Atomschutzbunkers hautnah erleben. Vorher gab es allerdings noch einen Ausflug nach Byllis. Auch eine bemerkenswerte Ruinenstätte, nicht allzu weit von Vlora entfernt. Auf einem Berg mit toller Aussicht in die Bergwelt Albaniens und auf die Vjosa. Die Vjosa ist einer der letzten Flüsse in Europa, die noch in ihrem natürlichen Bett fließt und in den der Mensch bisher keine Eingriffe vorgenommen hat. Natur pur. Byllis war eine Stadt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr., welche von Illyrern begründet wurde. Abgesehen von zwei Hunden, war…

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Auf nach Hellas

Fahrt nach Athen Neues Jahr, neues Glück. Nach einem ruhigen Jahreswechsel war es an der Zeit weiterzuziehen. Der Abschied von Besjan ( meinem albanischen Gastgeber) war sehr herzlich. Ich bekam zum Abschied noch eine Flasche selbstgemachten Raki geschenkt.Nur 20 Kilometer nach der Abfahrt hieß es Uhren umstellen. Griechenland liegt in einer anderen Zeitzone. Somit ist es hier eine Stunde später als daheim. Kurz hinter der Grenze ein erster Stopp. Old Sagiada ist eines der verlassenen Dörfer Griechenlands. Hier wütete im Zweiten Weltkrieg die berüchtigte 1. Gebirgsdivision der deutschen Wehrmacht. Nachdem die Dorfbewohner vertrieben wurden (es gab einige Tote) wurde das Dorf durch cham-albanischen Kollaborationseinheiten bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Die Bewohner waren mittellos. Hatten nur ihre Kleidung am Leib und verteilten sich in den umliegenden Dörfern. Sie kehrten nie mehr zurück. Heute holt sich die Natur langsam…

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Istanbul’dan selamlar

Istanbul’dan selamlar Was wäre eine Reise ohne Zwischenfälle? Richtig. Sie wäre langweilig. Darum gönne ich mir auch hin und wieder kleine ungeplante Zwischenfälle. Aber dazu später. "Grüße aus Istanbul" Letzte Tage in Athen Nach meinem Besuch am Kap Sounion widmete ich mich erst einmal meiner Gesundheit. Seit vielen Monaten hatte ich Probleme mit meiner Schulter und die haben sich in den letzten Monaten bis zur beinahe vollständigen Immobilität meines rechten Armes zugespitzt. Dank einer großartigen Physiotherapeutin ( Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Caesar-Leousis in Athen) hat sich das verbessert und ich kann mich wieder gut bewegen. Gearbeitet hab ich natürlich auch, denn nach wie vor ist da niemand, der meine Reise finanziert. Zu wenig Zeit in Thessaloniki Am 16. Februar ging es in Richtung Istanbul weiter. Auf etwa halbem Wege habe ich in Thessaloniki einen…

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Neue Pläne, neues Abenteuer

Ein wenig Zeit ist vergangen seit meinem letzten Post. Viel hat sich seitdem auf meiner beginnenden Weltreise nicht zugetragen. Ja, mein Auto ist wieder fit. Dank Mustafa fährt es sich besser als je zuvor. Für kleines Geld hat er die Beulen weitestgehend beseitigt (ich wollte kein neues Auto, es soll nur fahren und verkehrssicher sein). Er hat meine Stoßdämpfer erneuert und eine neue Kupplung verbaut. Beides war bei Kauf schon am Ende und in Albanien hat das Fahrwerk den Rest bekommen. Nun ist die Kiste wieder bereit für die Weiterreise. Was ich in der Zeit getan habe? Natürlich gearbeitet und, ganz wichtig, neue Pläne ausgeheckt. Das Auto wird es bis zur Jahresmitte und damit bis zur Heimkinderfahrt machen. Aber was dann? Mit einem Rucksack weiterreisen, so wie es viele digitale Nomaden tun? Das erschien mir dann doch…

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Vom Balkangebirge in die Karpaten

Bulgarien Viel Zeit ist vergangen seit meinem letzten Beitrag. Einiges habe ich erlebt. Die Reise ins neue Gastland verlief weitgehend störungsfrei. Kurz vor Ankunft fing allerdings mein Auto an zu stottern. Ich kam dennoch gut an. In den nächsten Tagen ging ich auf Fehlersuche. Das Diagnosegerät sprach von Problemen mit der Lambdasonde. Das konnte und wollte ich aber aufgrund der Symptome nicht glauben. Nach dem Abklopfen der möglichen Sensoren prüfte ich Zündkerzen und Luftansaugung. Letzteres stellte sich als Übeltäter heraus. Dank meiner freundlichen Gastgeber habe ich eine nette kleine Werkstatt gefunden, die den Luftfilter und die Dichtungen der Drosselklappe erneuerte. Jetzt läuft er wieder prima. In Bulgarien verbrachte ich 3 wundervolle Wochen bei superlieben Gastgebern. Sie gaben mir das Gefühl, zu Hause zu sein. Wunderschön gelegen mit einem phantastischen Fernblick auf die schneebedeckten Gipfel des Balkangebirges. Arbeitstechnisch…

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Alles auf Anfang

Vor knapp 4 Jahren nahm alles seinen Lauf. Damals wusste ich noch nicht, wie es laufen sollte. Nun bin ich genau an dem Ort, der mich damals zum Nachdenken brachte. Die Welt ist so schön. Warum zum Teufel soll ich meine Zeit an einem Schreibtisch verschwenden und wertvolle Zeit verlieren? Die Transfagarasan und die Transalpina haben mich zum Umdenken gebracht. Und während ich diesen Artikel schreibe, bin ich genau dort. An der Transalpina. Die höchste der asphaltierten Straßen Rumäniens. Noch ist der Hochpass gesperrt. Ich hoffe, dass ich dort vor meiner Abreise noch eine Nacht auf  2.145 Metern Höhe verbringen kann. Aktuell wird dort noch Schnee geräumt. Im April lagen dort noch bis zu 5 Meter Schnee. Zurück zur Geschichte. Vor gut einem Jahr fiel meine Entscheidung, auf Reisen zu gehen. Der Gedanke war bereits 2019 da.…

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Warmup beendet, Phase Zwei läuft an

Die letzten Tage in Rumänien Zurück in Deutschland. Schön, aber regenreich war die letzte Zeit in den Karpaten. In den letzten Wochen in Rumänien durfte ich noch an einer Geburtstagsfeier teilnehmen, bei der ich weitere Freunde fand. Bei guter Musik, traditionellen und leckeren Grillspezialitäten und guten Gesprächen fühlte ich mich fast wie zu Hause. Auch das örtliche Pfingstfest konnte ich erleben. Testweise habe ich mir in Karlsburg einige T-Shirts mit meinem neuen Logo bedrucken lassen. Ein paar Aufkleber gab es obendrauf. Leider war das Befahren der Transalpina (der hoch gelegene Pass) bis zur Abreise noch nicht möglich. Es waren noch diverse Sicherungsarbeiten nötig. Leitplanken mussten repariert und lose Felsen aus den Hängen entfernt werden. Der Winter hat seine Spuren hinterlassen. Aber ich komme wieder!Zu Hause, was bedeutet das für mich? Ja, ich bin zurück in Deutschland. Ich…

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